Praxis für Naturheilweisen - Dorothea Schwierskott - Aschau im Chiemgau - Akupunktur,Heilhypnose,Blutegeltherapie,Neuraltherapie

Akupunktur

Akupunktur ist eine seit mehr als 3000 Jahren bewährte medizinische Heilweise, die durch Nadelung oder Erwärmung (Moxibustion) von Akupunkturpunkten die körpereigenen Heilungskräfte aktiviert und damit die Gesundheit erhält oder wiederherstellt. Der Organismus wird gezielt angeregt, sich selbst wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Durch den Reiz der Akupunktur werden entzündungshemmende und heilende Hormone freigesetzt und die Weiterleitung des Schmerzes gehemmt.

D%uuml;nndarm Meridian

Das Qi, die körpereigene Kraft, fließt, aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin, in einem energetischen Netzwerk von Kanälen (auch Meridiane oder Leitbahnen genannt), das nicht nur die unterschiedlichen Akupunkturpunkte, sondern – über innere Verläufe – auch die inneren Organe miteinander verbindet. Über die Akupunkturpunkte können die Organ, Gelenke und alle damit verbundenen Körperfunktionen beeinflußt werden.

Beschwerden im Bewegungsapparat wie in der Lendenwirbelsäule, Knie, Schulter, aber auch Verdauungsbeschwerden, Allergien, Asthma, Bluthochdruck, nervöse Unruhe und Erschöpfung können erfolgreich behandelt werden.

Mit der Akupunktur eng verbunden ist die Moxibustion. Dabei wird das Moxa - bestehend aus getrocknetem Beifuss - über oder an den Akupunkturpunkten verbrannt. Dies ist vor allem wichtig bei chronischen alten Beschwerden oder solchen, die durch Kälte schlimmer werden. Moxa wird in Japan auch sehr erfolgreich bei allen Formen des Rheumatismus und Arthrose eingesetzt.

Diagnosenwege sind die Puls- und Zungendiagnose, die Palpation der Meridiane nach Prof. Wang und des Palpation des Bauches.

 

Ötzi wurde akupunktiert!

An der Hautoberfläche des 1991 in Tirol entdeckten “Mannes aus dem Eis“ wurden insgesamt 15 Tätowierungsstellen entdeckt. Diese Tätowierungen liegen in einem hohen Prozentsatz exakt an Akupunkturpunkten. Darüber hinaus entsprechen sie aus der Sicht der Akupunktur einer auch heute noch üblichen Therapie gegen Rheuma und Arthrose.

Die ältesten Zeugnisse einer Akupunktur-Anwendung in China stammen aus dem 2. Jahrhundert v. Chr., der Mann aus dem Eis lebte jedoch vor 5200 Jahren. Somit kann durch diese Entdeckung der Ursprung der Akupunktur um drei Jahrtausende vordatiert werden. Auch kann China nicht mehr als isolierter Entstehungsort der Akupunktur angesehen werden. Sie scheint vielmehr eine gemeinsame Entwicklung des euroasiatischen Kulturkreises zu sein.

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